ÜBER YOGA

BEI UNS (IN DEUTSCHLAND & EUROPA) IST MEIST EIN TEIL DES YOGA, DER HATHA-YOGA BEKANNT. HATHA YOGA IST DAS KÖRPERORIENTIERTE YOGA. YOGIS BETRACHTEN DEN KÖRPER ALS TEMPEL DER SEELE UND HATHA YOGA IST DER WEG DIESEN TEMPEL INSTANDZUHALTEN UND ZU PFLEGEN. IN DER WESTLICHEN WELT WIRD YOGA SEIT JAHRZEHNTEN IMMER BELIEBTER, WEIL ES EINEN IDEALEN AUSGLEICH ZUM STEIGENDEN STRESSPOTENTIAL BIETET UND KRÄFTIGENDE KÖRPERÜBUNGEN UND ENTSPANNUNG VERBINDET.

Entwickelt wurde Yoga in Indien vor Tausenden von Jahren. Perfektioniert und abgewandelt wird es seit jeher und befindet sich in ständiger Bewegung und Optimierung.

Es geht meiner Meinung nach im heutigen Yoga darum, den Kontakt zu unserem Körper wieder herzustellen, zu spüren was ihm gut tut und was ihm schadet. In unserer schnelllebigen Zeit werden unsere wahren Bedürfnisse oft hintenan gestellt, bis sie sich durch andere Symptome wie Krankheit, Burn-Out, Depression wieder in den Vordergrund schieben.

Beim Üben von Yoga können körperliche Grenzen wieder erfahren und respektiert werden. In den Asanas (Übungen) und vor allem in der Tiefenentspannung lernt der Körper bewusst loszulassen und macht die Erfahrung von Stille und Frieden möglich. Das kann helfen unseren oft zu unruhigen Geist und die unaufhörlich strömenden Gedanken zu dimmen und auf Wesentliches zu lenken und somit mehr Klarheit im Leben zu bekommen.

Das ist jedoch ein Prozess und bedarf einiger Geduld, Übung, Willen und Vertrauen.

 

In meine Yogastunden flechte ich fließende und haltende Sequenzen gleichermaßen ein. Fließend, da viele von uns tagtäglich lange sitzen müssen und der Körper sich nach Bewegung und Ausdehnung sehnt. Haltende Sequenzen brauchen ebenso ihren Raum, da wir nur in der Stille nach innen spüren können.

Yoga kann helfen, nach innen zu gehen, achtsam zu werden und Stille und Frieden zu erfahren. Danach sehnen sich heute viele, denn das Leben im Alltag ist oft hektisch und anspruchsvoll.

Hatha Yoga ist das körperorientierte Yoga

Hatha Yoga umfasst folgende Aspekte

ASANAS

Asanas sind die Körperhaltungen. Durch das Üben der einzelnen Haltungen werden Körper- und Nervensystem gedehnt und gekräftigt und Energiebahnen aktiviert. Organe werden besser durchblutet und gestärkt. Die jedem innewohnenden Selbstheilungskräfte werden angeregt. Jede Asana wirkt so auf mehreren Ebenen, bei jedem Menschen etwas anders. Sie kann dynamisch fließend oder statisch gehalten geübt werden.

PRANAYAMA

Pranayama ist die Wissenschaft des Atems. Der Atem ist unsere größte Energiequelle. Bewusstes tiefes Atmen bringt uns wieder in Kontakt mit dieser Quelle, die nur von wenigen wirklich genutzt wird. Viele Menschen atmen zu flach und unregelmäßig und können so nicht ihr ganzes Potential ausschöpfen. Um den Atem tiefer werden zu lassen werden einfache Methoden wie Wechselatmung, Kapalabhati und Brahmari vermittelt.

TIEFENENTSPANNUNG

In der Tiefenentspannung wird die Kunst loszulassen geübt. Stresshormone werden  abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet, die Wirkungen der einzelnen Asanas können nun im ganzen Körpersystem integriert werden. Tiefenentspannung ist fester Bestandteil jeder Yogastunde und wird manchmal am Anfang und immer am Ende durchgeführt. Auch wenn es so aussieht ist diese Übung nicht mit Schlafen zu verwechseln, denn Entspannung kann ein sehr aktiver Vorgang sein.

MEDITATION

Unser Geist befindet sich ständig in Bewegung und ein unaufhörlicher Strom von Gedanken zieht täglich an uns vorüber. Durch Meditation können wir lernen, diesen Strom zunächst für kurze Zeit zu unterbrechen und zu innerer Ruhe zu gelangen. Meditation öffnet den Zugang zu unserer Intuition und Kreativität.

BEWUSSTE ERNÄHRUNG

Aus yogischer Sicht hat bestimmte Nahrung auch bestimmte Wirkung auf Körper und Geist. Bewusste Ernährung und respektvoller Umgang mit Nahrung führt zu einem besseren Lebensgefühl und zu mehr Einklang mit unserer Umwelt. Gute energetische, möglichst unverarbeitete Nahrung, versorgt den Körper mit Mineral- und Vitalstoffen und gibt uns somit die Energie, die wir brauchen.